Der “Papiermascheehund”
Heute erzähle ich eine Geschichte über die Wahrnehmung von Künstleraugen. Vor einigen Tagen habe ich eine Flötistin auf dem Klavier in der Musikschule Hildesheim begleitet. Der Raum war wirklich schön gestaltet – es war eine nette Atmosphäre: Symphatische Bilder hingen an den Wänden, Blumen schmückten den Sims und so weiter!
In der rechten Ecke stand ein kleines Regal. Darauf standen ein paar Flaschen, eine Kaffeekanne und noch andere Nebensächlichkeiten. Auch stand dort ein Tablett mit einem kleinen, bunten Hund darauf. In den kurzen Spielpausen blickte ich immer mal wieder zu dem Hund rüber. Ich war mir sicher, dass der Hund aus buntem Papiermaschee bestand.
Am Ende unserer Stunde bin ich schließlich neugierig aufgestanden um mir diesen Hund genauer anzusehen. Umso größer war meine Überraschung, als ich entdeckte, dass der “Hund” eine oben zusammengedrehte, bunte Serviette war.
So etwas kommt häufig vor – obwohl ich zugebn muss, dass mir das in dieser Form zum allerersten Mal wiederfahren ist. Auch wenn man nicht immer Zeit hat sich künstlerisch zu betätigen, so lebt bei mir der Wunsch und die Idee stets mit.
Hauptsache, man verliert die Liebe im Herzen nicht!
Elena Beresnjak, am 14. Oktober 2008 in die Geschichte
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